Türensteuerung
Das Stereokamera-System "Counter" von Hella Aglaia kann als zentrale Komponente für intelligente Regelwerke eingesetzt werden. Neben richtungsorientierten Zählaufgaben ist es in der Lage, Türen zu steuern. Eine intelligente, zielgerichtete Türöffnung schließt eine Reaktion der Sensoren bei diffusen Signalen aus. Das bedeutet, dass nur bei echtem Bedarf eine Freigabe erfolgt und nicht schon bei einem bloßen Querbetreten der Öffnungszone.
Diese Maßnahme ist in den unterschiedlichsten Sektoren und Anwendungsbereichen erforderlich. Sie hält eine eventuelle Lärmbelästigung in Krankenhäusern so gering wie möglich. Sie unterstützt Energiesparmaßnahmen, beispielsweise bei Klimaanlagenbetrieb in Empfangshallen oder zwischen zwei Temperaturzonen, etwa beim Übergang in ein Kühlhaus. Umgekehrt können im Gefahrenfall zur Fluchtunterstützung die Türen automatisch permanent freigegeben werden.
Übliche Türsteuersysteme, die meist auf Infrarotsensorik basieren, registrieren die Anwesenheit einer oder mehrerer Personen unabhängig von ihrer Bewegungsrichtung. Das hat zur Folge, dass der Türöffnungsimpuls oft ausgelöst wird, obwohl niemand beabsichtigt, ein Portal zu durchschreiten. Der "Counter" von Hella Aglaia registriert neben der Anwesenheit von Personen auch ihre Bewegungsrichtung. Dadurch kann der Türöffnungsimpuls gezielt ausgelöst werden – und zwar nur dann, wenn eine Person tatsächlich auf den Ein- oder Ausgang zusteuert. Zusätzlich können Personenkreise mit Zugangsberechtigung identifiziert werden.
Ampelsteuerung
Auch im Straßenverkehr kann die Stereokamera von Hella Aglaia über die passive Ampel- und Verkehrsüberwachung hinaus intelligente Steuerungs- und Regelwerke bedienen. Das bedeutet, dass durch die Ankopplung des Systems an weitere Applikationen nicht nur eine Dokumentation der Verkehrssituation erfolgt, sondern als Reaktion darauf unmittelbare Maßnahmen eingeleitet werden können.
Die Modularität des Systems vergrößert die Einsatzbereiche und bietet zukunftsweisende Prozess-Sicherheit bei Verkehrslenkungssystemen. Diese beruhen heute nicht mehr nur auf fest eingestellten Schaltparametern, sondern nutzen vermehrt die komplexe Datenerfassung über das aktuelle Verkehrsaufkommen zur Optimierung der Verkehrssteuerung. Die gegenwärtig verfügbaren Daten, beispielsweise aus Kontaktschleifen in den Straßen, ermöglichen nur die Feststellung des Ist-Zustands an einer Kreuzung. Das akute Verkehrsaufkommen wird zwar registriert, aber eine Prognose über den chronischen Verkehrsfluß kann allgemein nicht erstellt werden.
Hella Aglaia steht als Konsortialführer, gemeinsam mit anderen Berliner Unternehmen und der Humboldt-Universität, für das Forschungsprojekt DELIOS. Hier werden vermarktungsfähige Komponenten für die dezentrale, verkehrsaufkommensabhängige Steuerung von Lichtsignalen auf Basis optischer Verkehrserfassung entwickelt. Das System erfasst visuell den weitläufig aus verschiedenen Richtungen auf eine Kreuzung bzw. Ampelanlage zuströmende Verkehr. Das geschieht über eine Hella Aglaia Stereokamera, die samt Bildauswertungsrechner am Ampelmast installiert ist. Auf diese Weise kann das System entweder mittels der eigenen Steuerlogistik oder im Verbund mit zentralen Verkehrsrechnern für effektivere, weil automatisierte Ampelschaltzeiten sorgen. Der Verkehrsfluß ist weitgehend ungestört durch geringere Wartezeiten an den Lichtsignalen.
Das Stereokamera-System "Counter" von Hella Aglaia kann als zentrale Komponente für intelligente Regelwerke eingesetzt werden. Neben richtungsorientierten Zählaufgaben ist es in der Lage, Türen zu steuern. Eine intelligente, zielgerichtete Türöffnung schließt eine Reaktion der Sensoren bei diffusen Signalen aus. Das bedeutet, dass nur bei echtem Bedarf eine Freigabe erfolgt und nicht schon bei einem bloßen Querbetreten der Öffnungszone.
Diese Maßnahme ist in den unterschiedlichsten Sektoren und Anwendungsbereichen erforderlich. Sie hält eine eventuelle Lärmbelästigung in Krankenhäusern so gering wie möglich. Sie unterstützt Energiesparmaßnahmen, beispielsweise bei Klimaanlagenbetrieb in Empfangshallen oder zwischen zwei Temperaturzonen, etwa beim Übergang in ein Kühlhaus. Umgekehrt können im Gefahrenfall zur Fluchtunterstützung die Türen automatisch permanent freigegeben werden.
Übliche Türsteuersysteme, die meist auf Infrarotsensorik basieren, registrieren die Anwesenheit einer oder mehrerer Personen unabhängig von ihrer Bewegungsrichtung. Das hat zur Folge, dass der Türöffnungsimpuls oft ausgelöst wird, obwohl niemand beabsichtigt, ein Portal zu durchschreiten. Der "Counter" von Hella Aglaia registriert neben der Anwesenheit von Personen auch ihre Bewegungsrichtung. Dadurch kann der Türöffnungsimpuls gezielt ausgelöst werden – und zwar nur dann, wenn eine Person tatsächlich auf den Ein- oder Ausgang zusteuert. Zusätzlich können Personenkreise mit Zugangsberechtigung identifiziert werden.
Ampelsteuerung
Auch im Straßenverkehr kann die Stereokamera von Hella Aglaia über die passive Ampel- und Verkehrsüberwachung hinaus intelligente Steuerungs- und Regelwerke bedienen. Das bedeutet, dass durch die Ankopplung des Systems an weitere Applikationen nicht nur eine Dokumentation der Verkehrssituation erfolgt, sondern als Reaktion darauf unmittelbare Maßnahmen eingeleitet werden können.
Die Modularität des Systems vergrößert die Einsatzbereiche und bietet zukunftsweisende Prozess-Sicherheit bei Verkehrslenkungssystemen. Diese beruhen heute nicht mehr nur auf fest eingestellten Schaltparametern, sondern nutzen vermehrt die komplexe Datenerfassung über das aktuelle Verkehrsaufkommen zur Optimierung der Verkehrssteuerung. Die gegenwärtig verfügbaren Daten, beispielsweise aus Kontaktschleifen in den Straßen, ermöglichen nur die Feststellung des Ist-Zustands an einer Kreuzung. Das akute Verkehrsaufkommen wird zwar registriert, aber eine Prognose über den chronischen Verkehrsfluß kann allgemein nicht erstellt werden.
Hella Aglaia steht als Konsortialführer, gemeinsam mit anderen Berliner Unternehmen und der Humboldt-Universität, für das Forschungsprojekt DELIOS. Hier werden vermarktungsfähige Komponenten für die dezentrale, verkehrsaufkommensabhängige Steuerung von Lichtsignalen auf Basis optischer Verkehrserfassung entwickelt. Das System erfasst visuell den weitläufig aus verschiedenen Richtungen auf eine Kreuzung bzw. Ampelanlage zuströmende Verkehr. Das geschieht über eine Hella Aglaia Stereokamera, die samt Bildauswertungsrechner am Ampelmast installiert ist. Auf diese Weise kann das System entweder mittels der eigenen Steuerlogistik oder im Verbund mit zentralen Verkehrsrechnern für effektivere, weil automatisierte Ampelschaltzeiten sorgen. Der Verkehrsfluß ist weitgehend ungestört durch geringere Wartezeiten an den Lichtsignalen.