Viele visuell basierte Sensorsysteme bauen vornehmlich auf einer Technologie auf, die mit einer Monokamera als zentrales Element ausgestattet ist. Der Nachteil dieser zweidimensional abbildenden Technologie ergibt sich aus einer relativen Ungenauigkeit der Bilderfassung. Bei veränderlichen Lichtkonditionen, bei Schattenwurf oder Objekten, die sich perspektivisch überlagern kann es beispielsweise zu Irritationen in der Datenauswertung kommen. Ein einzelnes Auge sieht eben nicht scharf genug.
Die Hella Aglaia 3D-Sense Technologie baut auf dem Stereokamera-Prinzip auf. Das ist nicht nur von der menschlichen visuellen Wahrnehmung inspiriert, sondern ihr auch ebenbürtig. Zwei Augen funktionieren außerordentlich effektiv in allen Situationen, die eine gesteigerte Aufmerksamkeit fordern. Ursprünglich für die Automobilindustrie entwickelt, hat sich 3D-Sense in diesem Sektor bestens bewährt. Und wenn ein System aus der hochdynamischen, automotiven Bewegung heraus qualitativ überragende Ergebnisse liefert, ist es auch prädestiniert für den effizienten Einsatz in Non-Automotive-Bereichen.
Der einzigartige Hella Aglaia 3D-Sense Technologie-Baukasten kombiniert Stereokameras mit anderen Hard- und Softwarekomponenten zu intelligenten Systemen, die visuelle Informationen in drei Dimensionen erfassen und verarbeiten. Der modulare Ansatz gewährleistet eine unglaubliche Flexibilität der Anwendungen. Durch anwendungsbezogene Abgleichungen der Software, also durch einen einfachen Modultausch fächern sich die Einsatzmöglichkeiten breit auf.
Es eröffnet sich eine Vielzahl von Geschäftsfeldern – überall dort, wo ein reibungsloses Datenmanagement im Rahmen von Überwachung, Gefahrenerkennung, Counting, Steuerung und Biometrie gefordert ist. Das schließt Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr und öffentliche Einrichtungen genau so ein wie das Gebäudemanagement bei Banken, Behörden, Krankenhäusern, Fabrikhallen, Warenlagern, nur um ein paar Beispiele zu nennen.
